Archived entries for Cycling
Sven in HK
March 6 2010, in Cycling, Hong Kong, Visitors, No comments yet
fahrrad klamotten an, reifen aufgepumpt und ab gehts durch die mitte

besser nochmal eingecremt bevor es los geht, die sonne kann hier ganz schoen stark sein
und los gehts, ueber die berge, an der ostkueste entlang richtung chinesische grenze
sven hat sich die letzten jahre immer wieder bei uns in asien angemeldet, doch zu einem besuch ist es leider doch nie gekommen. jetzt ist es endlich soweit. toll das es geklappt hat, sehr schoen.
ein 4 taegiger zwischenstop auf seiner reise nach neuseeland, wo er weitere 3 wochen mit einer ‘um die 10.000 ecken verwandte cousine’ das land erkundet. wird sicher super spannend.
die ersten stunden werden natuerlich dafuer genutzt ‘bij te kletsen’ (miteinander zu quatschen), die stunden verschwinden im nix..bei einem leckeren tee bis dann zum mittagessen. danach geht sven hong kong downtown (hong kong island) auf eigene faust erkunden. er hat sogar glueck mit dem wetter, sodass der blick vom piek aus wirklich fabelhaft ist.
am abend gehts gemeinsam zum thailaender, im oberen stock eines wet-markets. …mhhh, super lecker. das ambiente ist sicher nicht wie sven es fuer gewoehnlich von ‘normalen restaurants’ gewohnt ist, doch er scheint es zu geniessen.
das essen mit staebchen funktioniert schon mal ganz gut!
freitag gehts fuer ihn nach macau. ist ja nur eine faehr-stunde von uns entfernt. ein katzensprung also. und..dieser katzensprung lohnt sich. wir sind ein grosser fan von macau mit seinen portugisischen einfluessen.
heute, samstag sind wir bei unseren freunden in den new territories zum bbq eingeladen. nach einem ausgiebigen gemeinsamen fruehstueck ziehen michael und sven mit dem fahrrad los. ueber die berge und am meer entlang. ich werde mit sack und pack nachkommen. (salat, brot, t-shirts zum wechseln und ein grosser rosmarin stock laesst sich eben schwer auf dem fahrrad transportieren..haha).
das wetter ist ideal, nicht zu heiss und nicht zu kalt. ziemlich klarer blick und immer wieder kommt die sonne raus. herrlich.
morgen wird er die gegend in der wir wohnen erkunden, hier gibt es viel zu entdecken: birds market, flower market, goldfish street, computer and electronic markets in mong kok area. in der computer gegend gibt es viel elektronisches zubehoer und alles was das computer herz begehrt, von externen harddrives ueber laptops, pc’s, mobil telefone bis hin zu kameras, waschmaschinen, luftentfeuchter… alles da. ausserdem reihen sich ein sportschuh laden nach dem anderen auf. bin gespannt ob er mit leeren haenden oder vollen taschen nach hause kommt.
Jonny in HK
December 30 2009, in Cycling, Hiking, Hong Kong, Visitors, No comments yet

back in town – mr jonathan biddle himself!!! great!
jonathans schwester ist schwanger, sie wird um chinese new year herum familie Biddle mit der ankunft eines kleinen super biddles total ausflippen lassen! so auch jonathan, der dafuer das erste mal in seinem ganzen leben weihnachten im trauten heim der familie sausen laesst. wow! so hat er auch zeit uns um neujahr herum zu besuchen … gut fuer uns : )
im gepaeck: einen ungefaehr 1,5m auf 1m fahrradkoffer, hartschale versteht sich! diesen ins gaestezimmer gerollt und es ist schon voll. haha. zu seinem glueck hat er tatsaechlich auf TW als auch HK seite taxi fahrer gefunden die ihn so mitgenommen haben (nebst diesem monstrum koffer in dem er sein crossmountainbike verstaut hat, hat er natuerlich noch normales gepaeck dabei).
wir haben nur ein paar tage zusammen, doch die geniessen wir in vollen zuegen.
angefangen vom spektakulaeren silvester zig gaenge menue dinner in einem privaten, neu zu eroeffnenden design studio eines bekannten, ueber phantastische mountainbike downhill tours, hiking mit affen und dem gigantischsten bueffet HK’s (maritim hotel). champagner im dauerfluss inklusive.
michael ist nun total gehooked was das downhill fahren betrifft…bei unserem naechsten besuch in TW werden die beiden jungs sicher auf shopping tour gehen, waehrend ich mir lieber die fuesse hochlege, landschaft und leute geniesse.
Lamma
October 18 2009, in Cycling, Hong Kong, No comments yet

endlich einen zeltplatz gefunden – es wird hoechste zeit, die sonne geht bereits unter

nicht ganz so wie wir uns das vorgestellt haben, doch…der ausblick ist dennoch phantastisch
wir haben bereits einige ecken von hong kong gesehen, auf lamma island waren wir bislang immer noch nicht….da wirds aber jetzt zeit.
rucksaecke gepackt (leichtgepaeck), fahrraeder startklar gemacht und sich erst mal von einem der zig privaten kleinen minibussen abholen und bis ans pier der central ferry 4 fahren lassen.
nach einer ca. 20min ueberfahrt kommen wir an einem pier voller verrosteter fahrraeder an. auf dieser insel duerfen keine autos oder motorraeder fahren, es gibt dennoch motorisierte muellkarren die natuerlich just im moment an dem wir endlich in einem netten cafe zum mittagessen platz gefunden haben staendig vorbei rauschen muessen.
der erste eindruck ist dahin. von wegen: super oeko und aussteiger paradies.
das essen ist hervorragend, vollkost und vegetarisch…mhhh, koestlich. so ein restaurant mit gleicher atmosphaere wuerden wir uns in mong kok wuenschen.
die ‘fahrrad tour’ erweist sich als sehr schwierig, denn..die wege sind mit lauter wanderern bestueckt und wir haben keine klingeln am fahrrad…der pfad ist sowieso sehr schmal und nicht so natuerlich angelegt wie wir uns das erhofft hatten.
es gibt jedoch wege ab vom schuss, fuer mountain biker, doch die fuehren uns nicht ans ziel: ein schoener spot zum zelten.
wir haben bereits die halbe insel umrundet und noch immer keinen geeigneten platz gefunden.
bis wir schliesslich ueber einige treppenstufen mit sack und pack vollgeladen eine ungenutzte platform, der spitze des berghuegels erreichen. es daemmert bereits.
waehrend michael das zelt aufbaut, kuemmert sich tanja um den bbq.
wir geniessen einen wunderschoenen abend und eine ruhelose nacht. unser zelt wird wahnsinnig durchgeschuettelt, es winded wie wahnsinnig.
Gymnastics Taiwan
May 28 2009, in Cycling, Taiwan, One comment
Tanja beschaeftigt sich seit ein paar Wochen ausfuehrlicher mit Filmen. Hier eine erste Kostprobe von unserem Taiwan trip im April zu Jonathans 30stem!
Ausserdem hab ich noch ein paar Fotos von Jonathan entdeckt. Kaum zu Glauben das wir an dem Restaurant 2 Jahre lang mit dem Scooter auf dem Weg nach und von Wulai vorbeigefahren sind ohne jemals anzuhalten – die vier Tage waren Wahnsinn und die geraeucherten Huehnchen lecker!

Tour de HK
May 3 2009, in Cycling, Hong Kong, No comments yet

bergauf, bergab, treppen hoch, treppen runter,… was fuer eine tour!

ziel der fahrt – ein schoener strand am ostufer von HK (kowloon)

raus aus der stadt und rein in die natur – wundervolle ausblicke geniessen
seit wir nach HK gezogen sind, haben wir unsere fahrraeder keinen milimeter bewegt. es wird zeit das zu aendern. wir haben eine ungefaehre route im kopf und schwingen uns aufs fahrrad. eine flasche wasser dabei, einen kleinen pausensnack und natuerlich unsere badesachen im gepaeck.
nach ca. 30 min. sind wir aus dem ‘groben stadtgebiet’ draussen und fahren etwas gemuetlichere strecken mit mehr und mehr gruen um uns herum. zwischendurch machen wir halt bei einer traditionellen chinesischen open air opera auffuehrung. es wird wieder schrill gesungen und die kostueme + bewegungen der schauspieler spricht fuer sich. das riesengrosse zelt besteht aus der klassischen bambus-konstruktion die mich nach wie vor fasziniert und nimmt ein drittel flaeche eines grossen oeffentlichen parkplatzes ein. das zelt ist gut besucht und nach nur einem akt sind michael und ich wieder auf der strasse richtung strand unterwegs.
ein kleiner ‘schleichweg-versuch’ lehrt uns des besseren…nach etlichen steigungen (treppenstufen, wir muessen die raeder tragen) kehren wir doch um und nehmen die stinkige strasse in kauf um unser ziel zu erreichen.
insgesamt sind wir 5 stunden unterwegs, unser vorrat an ‘energie-zufur’ (wasser + schokoriegel) reicht hinten und vorne nicht aus. leider kommt uns nirgends der sonst an jeder ecke zu findende 7/11 entgegen. total ausgepowert kommen wir endlich am besagten strand an und belohnen uns mit einer herrlichen abkuehlung im super klaren meer. wow, eine wohltat und ein phantastischer ausblick auf die bucht. umgeben von bergen, herrlichem sonnenschein und nur eine handvoll von menschen. ein traum!
nach einem leckeren und ausgiebigen abendessen (la mien) entschliessen wir uns ein taxi zurueck zu nehmen. besser ist, da ich keine ‘radler hose’ besitze, dankt es mein hinterteil endlich auf der weichen rueckbank eines taxis zu sitzen.
Seletar airport
January 13 2008, in Cycling, Singapore, No comments yet
nach 1.5 jahren leben auf 699km2 landflaeche, wird es immer schwieriger “noch nicht gesehene gebiete” zu erkunden. aber, es gibt sie noch.
der alte stadtflughafen wurde erst kuerzlich fuer die oeffentlichkeit zugaenglich gemacht, sodass man das gebiet nun jederzeit begehen kann ohne an bewachten posten seinen ausweis vorzeigen zu muessen.
es gibt keine pfoertner mehr, der flughafen wird nur noch fuer hobby flieger genutzt und ist fast wie ausgestorben.
von 1937 bis in die fruehen 50er jahre war der stadtische flughafen (selegie airport) in betrieb.
das nach wie vor umzaeunte gebiet ist lediglich vom haupteingang zu betreten. ein recht verblichenes schild zeichnet in groben zuegen eine karte zur orientierung. man beachte die im nachhinein zugefuegten handschriftlichen hinweise!
recht erstaunlich ist die vegetation. es ist -wie in den meissten flughaefen weltweit- recht gruen drum herum, doch die baeume und die wetterverhaeltnisse lassen uns wie in eine nordisch-europaeische-maerchenwelt abtauchen. es erinnert an einen kieferwald im morgentau. schmetterlinge, greifvoegel, herrenlose hunde als auch einen eisvogel gibt es zu entdecken.
die wenigen wohnhaeuser hier sehen sehr einladend aus. black and white haeuser mit grossem garten grundstueck…mhhh, das waere ein toller platz zum wohnen, doch leider braeuchte man ein auto um jeden tag die stadt zu erreichen.
unser magen knurrt und wir machen uns auf die suche nach einem kleinen snack zwischendurch, es ist sonntag und die kantine hat leider geschlossen, weitere restaurants scheint es im flughafengelaende nicht zu geben, sodass wir mit knurrendem magen weiter des weges ziehen. in einer flugzeug wartehalle wird nach wie vor fleissig angepackt, hier und da lassen sich nun auch ein paar aeltere flugzeugmodelle entdecken.
ein weiterer verlassener “security checkpoint” zaubert uns ein laecheln ins gesicht, wie moegen diese securities nur ihren tag am “wachposten” verbracht haben?
es ist bereits 16 uhr, wir sollten uns auf den rueckweg begeben bevor es dunkel wird. ausserdem sieht es etwas nach regen aus..
wir machen halt in einem roti prata restaurant und kaum steht das essen auf dem tisch laedt sich der himmel ueber uns aus. wir sitzen gluecklicherweise im trockenen, waehrend unsere fahrraeder ordentlich durchgespuelt werden. es ist monsoon zeit und das heisst nicht nur das unbeschreibliche mengen wasser auf die erde stuerzt, teils unterstuetzt von heftigen gewitter und donner, sondern…es kann sich noch um stunden handeln bis es mit dem regnen aufhoert.
nach einer stunde pause, fahren wir frisch gestaerkt durch den regen nach hause. nach knapp einer stunde vollgas kommen wir noch vor der dunkelheit pitschenass zu hause an.